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1913Gasteigers Plan: Ein neuer Transportweg

Von Seiten des in Göflaner Mitterwantlbruch operierenden Hauser drohte Gasteiger keine Gefahr. Dort konnte nur im Sommer Marmor gebrochen werden und die Errichtung einer Abfuhrkosten verbilligenden Straße war der zu hohen Kosten wegen eine Unmöglichkeit.

Gefahr drohte Gasteiger hingegen von Lechner. Gasteigers Vorhaben war es eine neue Straße zur Nesselwand zu bauen. Dafür verlangte er von der Gemeinde einem Passus im Vertrag zuzustimmen, der es Lechner verbot die neue Straße zu benutzen. Die Gemeinde stimmte dem zu und stellte auch kostenlos den Grund für den neuen Transportweg zur Verfügung.

Das Gasteiger-Projekt sah auf der 3,5 Kilometer – Luftlinie – langen Strecke vom Nesselwandbruch bis zum Bahnhof Laas eine Rutsche, einen Bremsberg und dazwischen eine von Pferdegespannen mit geringem Gefälle befahrbaren Straßenstücke vor. Heute steht fest, ohne Gasteiger gäbe es in Laas keinen "Marmorbetrieb Lasa", eben so wenig die Jahre später gebaute "Laaser Marmorbahn" mit dem Herzstück dem Bremsberg und ohne Gasteiger hätte es auch keine großen Investoren in New York, Berlin, München und Mailand gegeben.