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1826Franz Karl Leopold von Klenze

Im Juni 1826 ist der Besuch des bayerischen Geheimrates und Hofbauintendanten Ritter Leo von Klenze in Schlanders und Laas überliefert, der mit einem Bauinspektor in den Vinschgau gekommen war, um die Marmorvorkommen in Augenschein zu nehmen und ihre Eignung für verschiedene große Bauvorhaben in München zu prüfen.

Zum Aufgabenbereichen Klenzes gehörte die klassizistische Umgestaltung Münchens wie z.B. dem Marstall, Königsplatz, der Ludwigstraße, der Glyptothek, dem Haslauer-Block, der Ruhmeshalle, der Alten Pinakothek oder der Residenz.

Zwischen 1826–1828 wurde der Odeon nach seinen Plänen erbaut. Er schuf weiterhin z.B. die Walhalla bei Regensburg, die Befreiungshalle in Kelheim, die Konstitutionssäule in Gaibach und das Kanaldenkmal am Burgberg in Erlangen. Diese wurden oftmals mit Figurengruppen des bayerischen Bildhauers Ludwig Schwanthaler komplettiert.