90 Jahre „Lasa Marmo“

Am 25. September 1928 wurde die "Lasa Marmo" gegründet. Wie alles begann.

DreigroschenoperEs ist der 25. September 1928. Europa hat eine andere politische Gestaltung. Zehn Jahre sind seit dem Ende des Ersten Weltkrieges vergangen. In der Weimarer Republik ist seit zwei Jahren Paul von Hindenburg Reichspräsident. In der 1920 gegründeten Ersten Republik Österreich hat Michael Hainisch als Bundespräsident das Sagen. Und in Italien sind im Königreich Italien seit 1922 die Faschisten an der Macht. Südtirol ist seit 1919 ebenso Teil des italienischen Staatsgebietes. Seit 1923 gibt es in Südtirol nur mehr italienische Ortsnamen. Ein Jahr später wurde Italienisch als alleinige Amtssprache eingeführt, ab 1926 deutsche Ruf- und Familiennamen italianisiert (Müller ≈ Molinari) und 1927 deutsche Inschriften auf Grabsteinen verboten. Alle Neubauten mussten im italienischen Baustil ausgeführt werden. An jenem Freitag vor 90 Jahren tönte aus Lautsprechern deutscher Radioempfangsgeräte "Mack the Knife", Kurt Weillers vertonte Persiflage aus Bertolt Brechts "Dreigroschenoper".

Im Berliner Primus Filmpalast wird erstmals der Stummfilm "Die Rothausgasse" von Richard Oswald mit Gustav Fröhlich und Grete Mosheim in den Hauptrollen gezeigt. Deutsche Tageszeitungen berichten an diesem Tag von der auf der Genfer Völkerbundtagung erfolgten Einigung über die vorzeitige Räumung des Rheinlandes durch die alliierten und assoziierten Mächte nach Ende des Ersten Weltkrieges. Italienische Zeitungen im faschistischen Italien feiern hingegen den von Mussolini mit Griechenland abgeschlossenen Freundschaftsvertrag, während in Bozen die deutschsprachige faschistische "Alpenzeitung" in großer Aufmachung über die Gründung der faschistischen Ortspartei von "Prato in Venosta" berichtet.

Unter den Regeln der neuen Machthaber gegründet

In diesem besonderen gesellschaftlichen und politischen Kontext treffen an jenem denkwürdigen Tag in der Kanzlei des renommierten Mailänder Notars Federico Guasti zwei Herren aufeinander. Der Mailänder Anwalt Roberto Pozzi und der Bozner Anwalt Viktor Perathoner Junior. Was beide Anwälte an diesem Tag für ihre Auftraggeber unter dem notariellen Vertrag mit ihrer Unterschrift besiegeln, bildet den Beginn der bis heute bestehenden Laaser Marmorindustrie.

Der Mailänder Anwalt Pozzi ist dabei im Auftrag für seinen Mandanten, den Münchner Kunstprofessor und Bildhauer Mathias Gasteiger, unterwegs, während der Bozner Anwalt Viktor Perathoner in Vollmacht für den Wiener und in Laas wirkenden Ingenieur Karl Francini zeichnet. Inhalt des Vertrages ist die Umwandlung der bereits am 15. Mai 1925 von Mathias Gasteiger und Karl Francini gegründeten "Lasa Marmorindustrie Gesellschaft m.b.H." in eine Aktiengesellschaft. Wie aus dem erst vor wenigen Tagen in einem Mailänder Archiv wiederentdeckten Gründungsvertrag hervorgeht, wird das bestehende Gesellschaftskapital von 500.000 Lire entsprechenden der bestehenden Quoten in 5.000 Aktien zu 100 Lire aufgeteilt. Mathias Gasteiger werden als Mehrheitseigner 4.500 Aktien zugeteilt, während sein Partner Karl Francini 500 Aktien erhält. Als Geschäftsführer der neu gegründeten Aktiengesellschaft ernennen die Rechtsvertreter den Fürther Geologen und Chemiker Dr. Ernst Schröder. Der Firmensitz der neuen Aktiengesellschaft wird von Laas in die vornehme Via Monte di Pietà 1a in der Mailänder Altstadt verlegt. Auftrag und Zukunft, entsprechend der neuen politischen Situation, sind klar. Von Laas über Mailand in alle Welt.

Dr. Ernst Schröder wird erster Geschäftsführer der neuen Società Anonima

Gasteiger kann sich an diesem Tag am Ziel seiner langjährigen Bemühungen sehen das bis heute mächtigste Marmorvorkommen der Welt und somit den weißen Laaser Marmor einer modernen industriellen Gewinnung und Verarbeitung zuzuführen. Der Bildhauer und Professor Mathias Gasteiger entstammte einer Bauernfamilie im Pustertal. Er wurde 1871 in München geboren, besuchte dort die Kunstakademie und war bei Victor Tilgner in Wien zu der Zeit in der Lehre, als der das Mozartdenkmal im Burggarten aus Laaser Marmor schuf. Er begann 1904 im fränkischen Jura einen Steinbruch auszubeuten und kam um 1911 nach Laas. Gasteigers mittelfristiges Interesse war darauf ausgerichtet in Laas einen Marmorbetrieb zu entwickeln, der mit allen Infrastrukturen und Abbaurechten ausgestattet sein sollte, um ihn später als attraktives Anlageobjekt an kapitalkräftige Interessenten zu vermarkten. 1911 gab es im Wesentlichen zwei große Marmorunternehmer in Laas. Auf der einen Seite Josef Lechner, der noch 1906 einen zwischen ihn und der Gemeinde Laas auf 25 Jahre angelegten Pachtvertrag für den Weißwasserbruch verlängern konnte und auf der anderen Seite der Wiener k.u.k. Hofsteinmetzmeister Eduard Hauser. Hauser erwarb im Februar 1906 aus dem Konkurs die Besitzstände der "Tiroler Marmor- und Porphyrgesellschaft Fritz Zeller & Co." und erhoffte sich mit der Eröffnung der Eisenbahn in den Vinschgau am 1. Juli 1906 bessere Bedingungen im Abtransport und somit eine günstigere Rendite im Absatz des von ihm vorwiegend in den Bruchgebieten auf Göflaner Seite gewonnen Marmors. Gasteigers Geschäftsidee hingegen war es nicht so sehr den Laaser Marmor für die mittlerweile schwächelnde Bildhauerei zu verwenden, sondern er wollte vielmehr den Stein als Material für Fassadenverkleidungen bei repräsentativen Gebäuden nutzen. Gasteiger, der es in München durch sein "Brunnenbüberl" zur Stadtberühmtheit gebracht hat, wurde in Laas mit offenen Armen empfangen. Die Gemeinde Laas schien endlich jemanden gefunden zu haben, der ihr den mit vier Arbeitern in Eigenregie und bisher defizitär betriebenen Nesselwandbruch abnahm. Der Pachtvertrag zwischen Gasteigers Unternehmen und der Gemeinde Laas zur Nutzung der Nesselwand wurde am 12. März 1912 abgeschlossen. Gasteiger muss bei seinen Verhandlungen mit der Gemeinde den Eindruck erweckt haben der "reiche Onkel aus Amerika" zu sein. Gasteigers Plan: Eine neue Straße zu den Brüchen sollte errichtet und Aktionäre an der Gesellschaft beteiligt werden. Und Gasteiger denkt an den wohlklingenden italienischen Namen Carrara, als er dem deutschen und vom Mitkonkurrenten Hauser besetzten Laas, die phonetisch besser klingende italienische Endung "a" zufügt und in München in der Dantestraße 2a den Sitz der "Laasa Marmorbruchbetrieb in Laas (Tirol)" einrichtet. Der Handelsname "Laasa" für den von Gasteiger gebrochenen Marmor wurde geboren. Gasteigers Bemühungen dauerten nicht lange. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges zerschlug bald die hochgesteckten Ziele des Münchner Bildhauers und Unternehmers. Nach dem Krieg wurden die österreichischen Gebiete südlich des Brennerpasses vom Königreich Italien annektiert und Mathias Gasteiger – weiterhin überzeugt vom Erfolg seines Vorhabens – hielt an seinen Plänen zum Aufbau einer Marmorgroßindustrie in Laas fest. Für Gasteiger boten sich mit den neuen Machthabern ganz einfach neue Chancen.

Mathias Gasteiger pachtet 1921 den Weißwasserbruch

Als 1921 die Gemeinde Laas den 1906 mit Josef Lechner geschlossenen Pachtvertrag für den Weißwasserbruch vorzeitig aufkündigte und die Bruchrechte an Mathias Gasteiger übertrug, schien für Gasteiger die Stunde gekommen. Der Münchner ließ den seinerzeit von ihm erschlossenen Nesselwandbruch stilllegen und begann sogleich mit der Marmorgewinnung im Weißwasserbruch. Am 1. Juli 1922 übernahm Ingenieur Karl Francini, ein Wiener, der zuletzt für die Firma Hauser mit Brüchen in Sterzing, Laas und Göflan tätig gewesen war, die Leitung der Marmorgewinnung im Weißwasserbruch des "Laasa Marmorbruchbetriebes in Laas". Doch unter italienischer Verwaltung konnte Gasteiger sein Unternehmen nicht mehr von München aus führen. Zudem fehlte es an Kapital und den nötigen Betriebsstrukturen um den Weißwasserbruch nach rentablen Kriterien zu betreiben. Die mit dem Wiener Ingenieur Francini begonnene enge Zusammenarbeit löste Gasteiger auf seine Art und Weise. Er wandelte im Mai 1925 sein von München aus gesteuertes Unternehmen in die italienische "Lasa - Marmorindustrie GmbH" um und beteiligte seinen Mitarbeiter Francini mit 10 Prozent am Unternehmen. Bereits im Herbst 1926 legte Francini aufgrund seiner Erfahrungen im Weißwasserbruch Gasteiger ein Projekt für ein rationelleres Förderungsverfahren vor. Francini erkannte, dass die Gewinnung des Laaser Marmors einerseits mit der Frage der Abbautechnik und andererseits mit der Lösung des Abtransportproblems verbunden war. Gasteiger bemühte sich wiederum um Investoren. Ein Vorhaben, das glückte. Aus dem regen Briefwechsel zwischen Mathias Gasteiger und Karl Francini aus jener Zeit ist zu entnehmen, dass Gasteiger sich in London und Stockholm bemühte Investoren zu finden. Natürlich war Gasteiger interessiert über die Investoren auch den bisherigen Marmorbetrieb zu entschulden, respektive durch Investition in moderne Abbautechnik und Maschinen zur Verarbeitung und Veredelung von Marmor neue Einkünfte zu schaffen. Über den Konzern "I.G. Farben", welcher in Frankfurt am Main ein neues Verwaltungsgebäude plante und für welchen Gasteiger um Juramarmor (aus Gasteigers Bruch in Gundelsheim bei Treuchtlingen in Mittelfranken) sowie um Laaser Marmor angefragt wurde, lernte Gasteiger schließlich den Marmor-Begeisterten Dr. Ernst Schröder kennen. Schröder, der geläufig italienisch sprach und gute Kontakte zu den faschistischen Machthabern in Italien hatte, arbeitete bereits im Planungsteam der von Mussolini angeordneten Kultivierung der Sümpfe in der Maremma in der südlichen Toskana. Und Schröder interessierte sich tatsächlich für Gasteigers Ideen und somit das Entstehen einer Marmor gewinnenden und verarbeitenden Großindustrie in Laas und nutze Francinis Konzept zur Errichtung von Abbau- und Transportanlagen sowie die Berechnungen und Prognosen über die potentielle Marmorgewinnung und Verarbeitungsmöglichkeiten um weitere Investoren zu finden. Schröder präsentierte Francinis Projekt und Kalkulationen alsbald Carl Wölfel. Carl Wölfel war zu seiner Zeit im Bereich der Gewinnung und Verarbeitung von Naturstein kein Unbekannter. So gründete Wölfel in vorhergehenden Jahren erfolgreich die "Vereinigte Fichtelgebirgs-Granit-, Syenit- und Marmorwerke AG" ("Grasyma") in Wunsiedel und verfügte Kontakte zu potenziellen Investoren. So kam es, dass Wölfel mit Gasteiger im Schlepptau ein Treffen mit Kurt Richter, dem Direktor der Münchner Filiale der privaten Berliner Hardy-Bank vereinbarte. Richter wiederum involvierte ins Projekt seinerseits seinen Onkel, Geheimrat Dr. Hans von Flotow, welcher in Berlin als Generaldirektor der Hardy-Bank tätig war. Über diese Achse wurde in New York auch die Investmentbank Sullivan mit ins Boot geholt. Die wirtschaftliche Vision: Massenhaft weißen Laaser Marmor als Bauware für den seinerzeit florierenden und boomenden US-amerikanischen Markt zu produzieren und amerikanische Investoren zu finden, welche ausgestattet mit reichlich Kapital in Laas die Großindustrie gründen.

In Amerika liegt die Zukunft (und das Kapital)

Ein Vorhaben das in den Vereinigten Staaten gut ankam. Dort befand sich die gesamte Wirtschaft in einer Hochphase, der sogenannten "Prosperity". Etliche Investitionsbanken hatten sich darauf eingeschworen Kapital in rentable Neugründungen von Gesellschaften im Ausland anzulegen. Für Amerika sollte Laaser Marmor bestimmt sein. Ein Attest vom 21. Mai 1928 wies den Laaser Marmor im Vergleich zu Carrara als klaren Sieger, was Wetterbeständigkeit und Druckfestigkeit betrifft, aus. So kam es, dass Sullivan den englischen Bergbaufachmann A.W. Ibbet nach Laas schickte und mit einem Gutachten beauftragte. Ibetts Expertise bescheinigte den US-Investoren satte Gewinne innerhalb kürzester Zeit. Von der Menge glaubte man in Laas mit einer modernen Industrie in nur wenigen Jahren an die 80 bis 100.000 Kubikmeter jährlich von Carrara nach Amerika exportierten Mengen Marmor zu kommen. Die "konservative Rentabilitätsrechnung" des New Yorker Marmorsachverständigen Borgia ergab bei 10.000 Kubikmetern verkauften Laaser Marmor einen Gewinn von nahezu einer Million Dollar pro Jahr. Grund genug für die Geldgeber die Investitionssummen zu genehmigen und freizustellen. Die Verhandlungen zwischen Gasteiger, Wölfel, Richter, Flotow und dem US-amerikanischen Bankhaus Sullivan hatten Erfolg. Bereits im August 1927 wurde das Gesellschaftskapital der 1925 von Gasteiger und Francini gegründeten GmbH von 50.000 auf 500.000 Lire aufgestockt. Um in den Vereinigten Staaten von Amerika Laaser Marmor vermarkten und handeln zu können, wurde bereits im Sommer 1928 in Wilmington (Delaware) eine Teilhabergesellschaft namens "International Marble Corporation (I.M.C.)" gegründet. Das Gesellschaftskapital belief sich auf 2 Millionen Dollar. In Mailand hingegen vollzogen am 25. September 1928 die Rechtsvertreter von Mathias Gasteiger und Karl Francini die Umwandlung der GmbH in eine Aktiengesellschaft und machten somit den Weg frei für die bis heute bestehende Laaser Marmorindustrie. Ziel und Visionen haben sich bis heute nicht verändern: Die Erschließung und Gewinnung des größten weißen Marmorvorkommens der Welt. Unter diesem Aspekt schloss die S.A. Lasa Marmo bereits am 30. Mai 1929 mit Josef Lechner Sohn einen bis zum 31. Januar 1954 angelegten Vertrag zur Nutzung der Bruchrechte für den Jennwandbruch, den Zirmwandbruch und den Mahdbodenwandbruch ab. Und auch eine der Destinationen, New York und die Vereinigten Staaten, ist 90 Jahre später unverändert gleichgeblieben.

Mit dem Gründungsakt, vollzogen am 25. September 1928, stand man jedoch erst in den Startlöchern. In zwei außerordentlichen Vollversammlungen im März und Juli 1929 passte man das Statut den neuen Erfordernissen an. Das Gesellschaftskapital der "Lasa" wurde auf 5 Millionen Lire erhöht. Carl Wölfel hinterlegte als Mann von Hardy 1.600 Aktien zu je 100 Lire. Der Mailänder Rechtsanwalt Roberto Pozzi in Vertretung für Mathias Gasteiger und der Major Cavaliere F. Grammacini für die amerikanischen Investoren jeweils 1.500 Aktien. Die restlichen 400 Aktien brachte Ing. Karl Francini ein. Diese Papiere waren über eine separate Abmachung wiederum an das Bankhaus Hardy gebunden. Weiters verlegte man den Sitz wieder nach Laas.

Mathias Gasteiger, der zu Recht als Gründer der bis heute bestehenden Laaser Marmorindustrie zu bezeichnen ist, war bis zu seinem Ableben im Juli 1934 Aktionär der "Società Anonima Lasa per l’Industria del Marmo" sowie der amerikanischen "International Marble Corporation (I.M.C.)". Den Posten als Generaldirektor in der "Lasa Marmo" sicherte sich Dr. Ernst Schröder, technischer Direktor des Unternehmens wurde für die Dauer von zwei Jahren Ing. Karl Francini.

"Seit langem gemerkt, dass mich die Herren ausschalten wollen." Mathias Gasteiger, 1928

Aus der Geschäftskorrespondenz zwischen Mathias Gasteiger und Karl Francini geht hervor, dass die ersten Jahre sehr lebhaft und turbulent waren. Die Hauptinvestoren weigerten sich vehement Gasteiger in den Verwaltungsrat zu berufen. Am 13. Juli 1928 schreibt Gasteiger an Francini: "Ich habe seit langem gemerkt, dass mich die Herren ausschalten wollen. Es war auch von dem Bezug des Materials für die Bildhauerei die Sprache und es wurde mir vorerst der Bezug mit Preisermäßigung nicht genehmigt, es soll dies durch einen Aufsichtsratsbeschluss nach Gründung geschehen. Es kann sein, dass dies Ausflüchte sind, vorerst haben die Herren natürlich das Übergewicht, wenn ich auch als Aktionär in zweiter Linie schon komme, so hoffe ich doch mein Aktienrecht genügend auswirken zu können. Gegenwärtig muss ich noch zu allem Ja sagen und still sein, Sie werden das verstehen."

Auch Ernst Schröder bekam die Macht der Kapitalgeber bald zu spüren. Bereits am 18. Juli 1929 musste er seinen Stuhl räumen. Es folgten weitere Direktoren, welche vornehmlich von den Hauptinvestoren aus dem Finanzwesen eingesetzt wurden (Boskamp, Speidel etc.). Im Mai 1931 wurde Ing. Antonio Consiglio in die junge Laaser Marmorindustrie geholt. Consiglio arbeitete zuvor bei der "Società Marmifera Nord Carrara" als technischer Leiter. Seine aus den Marmorbrüchen in Carrara importierten Abbaumethoden brachten für die Investoren endlich den Erfolg und die gewünschten Abbaumengen.

Quellen: Archiv Lasa Marmo GmbH, Buch "Marmorspurensuche", Hansjörg Telfser