Lechner Marmor: Keine Einigung in der Transportfrage - Laaser Marmor
1997

Lechner Marmor: Keine Einigung in der Transportfrage

Die Gemeinde Laas erteilte im Dezember 1997 eine Abbruchsverfügung gegen die bestehende Materialseilbahn zum Jennwandbruch und wenige Wochen später teilte das Bergbauamt der "Lechner Marmor AG" mit, dass auch eine Aufsichtsbeschwerde "wegen Terminverfalls und widersprüchlicher Haltung nicht behandelt werden kann".

Doch die "Lechner Marmor AG" insistierte weiter. Sie forderte die Errichtung eines Zwangskonsortiums zur Benutzung des Bremsberges. Man glaubte so den Marmor kostengünstiger ins Tal zu transportieren. Über die Landesregierung sollte die "Lasa Marmo" gezwungen werden ihre Anlage auch für die Konkurrenz zu öffnen. Und schließlich erklärte sich die "Lasa" bereit die Nutzung ihrer Transportanlagen zuzulassen, jedoch nicht über ein Zwangskonsortium. Nachdem die Forderung nach einem Zwangskonsortium archiviert wurde, war wieder verhandeln angesagt. Bei einer eventuellen Einigung zwischen "Lechner" und "Lasa" wollten beide Unternehmen die bestehenden Strukturen mit Bremsberg und Bahn in ihre Abbaukonzepte einbinden.

Lechner Marmor: Keine Einigung in der Transportfrage
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