Wiedereinrichtung der Fachschule für Steinbearbeitung - Laaser Marmor
1982

Wiedereinrichtung der Fachschule für Steinbearbeitung

Zu Sonzognos Wunschvorstellungen jener Zeit zählte auch die Wiedererrichtung einer Fachschule für Steinbearbeitung. Bereits im Frühjahr 1978 deponierte er beim Gemeindeausschuss sein Vorhaben "eine Marmorfachschule" in Angriff zu nehmen. Der damalige Mittelschuldirektor Wilfried Stimpfl arbeitete einen Ausbildungsgang für Steinmetze aus und führte Gespräche mit den Beamten für Bildungsplanung. Konkrete Ergebnisse brachte es kurzfristig keine, doch der "Stein" für eine Ausbildungseinrichtung im Marmorbereich war ins Rollen gekommen.

Mit dem Schuljahr 1982/83 war es dann soweit. Eine Vollzeitschule mit einem dreijährigen Ausbildungsweg wurde im Rahmen der Südtiroler Berufsschulen angeboten. Als einschneidend muss das Jahr 1983 auch anderweitig angesehen werden. Zum ersten Mal suchte Sonzogno bei der Provinz Bozen um einen Beitrag an. Am Nikolaustag genehmigte der Landesausschuss für den Werksumbau auf den Kostenvoranschlag von gut 3 Milliarden Lire einen Zuschuss von 24,5 Prozent. Sieben Jahre lang erhielt Sonzogno jeweils 106 Millionen Lire. Die letzte Rate konnte der Padrone nicht mehr "persönlich" in Empfang nehmen. 1989 ereilte ihn 79-jährig der Tod.

Wiedereinrichtung der Fachschule für Steinbearbeitung
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