Ausschüttung von Gesellschaftskapital rettet die Lasa - Laaser Marmor
1966

Ausschüttung von Gesellschaftskapital rettet die Lasa

In einer außerordentlichen Vollversammlung aller damaligen Aktieninhaber der "Lasa Marmo" - Cava Romana 190.000, Giuseppe Sonzogno 9.990 und Azioni finanziaria Trentina 10 Aktien - reduzierten diese am 29. Dezember 1966 zunächst einstimmig das Gesellschaftskapital um 70 Millionen Lire, damit der Verlust abgedeckt werden konnte. Anschließend beschlossen die Aktionäre durch Nachzahlung das Kapital wieder auf die ursprünglichen 200 Millionen Lire zu erhöhen. Damit verschaffte sich Sonzogno und seiner "Lasa Marmo" vorerst einmal Luft.

Der Triestiner Unternehmer war kein Spekulant, der dem Profitstreben alles unterordnete, sondern er "war in den Laaser Marmor verliebt". Für ihn war der "Lasa" eben "Lasa". Lieber verzichtete Sonzogno auf ein Geschäft, als den Marmor nur auf Carrara-Niveau zu verkaufen. Der Padrone brachte es nicht einmal übers Herz Abfälle und den für den normalen Markt als unverkäuflich eingestuften Stein zu Granulat zu verarbeiten, so dass sich auf dem Lager die Blöcke wieder stapelten. Durch diese Maßnahme beruhigte sich die Lage bei der "Lasa Marmo" wieder.

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