Giuseppe Sonzogno kauft die Lasa - Laaser Marmor
1962

Giuseppe Sonzogno kauft die Lasa

1962 veräußerte das Ente delle Tre Venezie die Lasa Marmo nach einer internen Analyse an den einzigen Interessenten, die Aktiengesellschaft Cava Romana aus Aurisina in der Nähe von Triest. Dies geschieht in strengster Geheimhaltung. Am 16. April 1962 unterzeichnete das "Ente" mit Giuseppe Sonzogno als Vertreter der "Cava Romana S.p.A." den Kaufvorvertrag - die "promessa bilaterale di compravendita" in Venedig. Dabei wurde nicht nur die Kaufsumme niedergeschrieben, sondern auch die Zahlungsmodalitäten genau festgehalten. Bis Mitte Juni waren insgesamt 50 Millionen Lire zu hinterlegen. Dann war die Restsumme in monatlichen zehn Millionen-Lire-Raten zu zahlen.

Zwölf Tage nach Unterzeichnung des Kontraktes registrierte man den Vertrag in Venedig und weitere zwei Tage später tauchte der Verkauf der "Lasa" schlagzeilenträchtig in den Medien auf. Dabei überwogen zwei Argumentationslinien. Die eine sah in Sonzognos "Cava Romana" die Garantie für eine solide Finanzbasis und eine große Erfahrung in der Marmorindustrie, die andere befürchtete mit der Privatisierung einem personellen Kahlschlag entgegen zu gehen.

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