Anerkennung für Lechner erst nach seinem Tode - Laaser Marmor
1925

Anerkennung für Lechner erst nach seinem Tode

Der Tod des designierten Nachfolgers von Josef Lechner, Julius, der bereits in den ersten Wochen des 1. Weltkrieges in Galizien fiel, die Hindernisse, die ihm die Kommune in den Weg legte, brachten Lechner dazu, mit dem Gedanken zu spielen, das Marmorgeschäft zu verkaufen. Letztendlich übergab er sein Unternehmen nach dem Kriege doch an seinem Sohn, Josef Lechner junior.

Den Versuch, den Abbau in den Brüchen der Jennwand aufrecht zu halten, musste Josef Lechner jun. bereits in den ersten Nachkriegsjahren abbrechen. Er beschränkte sich in der Folge darauf, das große Marmorlager seines Vaters nach und nach zu veräußern.

Als der "Marmor-Lechner" am 1. April 1925 verstarb, wurde man sich der Verdienste dieses Mannes bewusst: geschätzt im In- und Ausland als tüchtiger Fachmann, hatte er es zu hohem Ansehen gebracht, und obwohl er zu großem Wohlstand emporgestiegen war, blieb er dennoch der einfache Mann. Den größten Dienst hatte er aber der Gemeinde Laas erwiesen: jahrelang bot er einem beträchtlichen Teil der Dorfbevölkerung den Lebensunterhalt.

Anerkennung für Lechner erst nach seinem Tode
Versione italianaEnglsih version