Marmor für die Wiener Ringstraße - Laaser Marmor
1890

Marmor für die Wiener Ringstraße

Unzählige Rohblöcke, deren Zahl die der in Laas selbst verarbeiteten Blöcke weit übertrifft, wurden im Laufe der Zeit an Künstler und Steinmetzen in aller Welt verkauft.

Der von der Wiener Union Baugesellschaft gebrochene Marmor behauptete sich anfangs bei den Bauten der Wiener Ringstraße recht gut, war aber wegen des höheren Preises gegenüber anderen ausländischen Konkurrenzprodukten nicht wettbewerbsfähig.

Besonders nachteilig wirkte sich die Erhöhung der deutschen Einfuhrzölle aus. Der Absatz von Marmor ging zurück, wie auch die Erträge. Die Union trennte sich am 18. März 1899 von ihren Geschäftsaktivitäten im Marmorsektor.

Marmor für die Wiener Ringstraße
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