
Für kunstgewerbliche oder künstlerische Zwecke wurden in den vergangenen Jahrhunderten schätzungsweise nur fünf Prozent des geförderten Laaser Marmors zugeführt, der ungleich größere Rest diente zur Anfertigung von Grabmälern oder –kreuzen, sowie zur Herstellung von exklusiven Treppen, Böden, Möbelplatten u.ä. höchster Qualität. Umso bewundernswürdiger sind daher Kunstdenkmäler aus Laaser Marmor, auf die man heute noch in aller Welt verbreitet stößt. Auch im Bausektor hat der kristalline, harte Stein für Paläste aber auch bürgerliches Rauminterieur in seiner langen Geschichte der Gewinnung nichts von seinem guten Ruf eingebüßt.
