Die Laaser Marmorbahn - Laaser Marmor

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Die Laaser Marmorbahn

Die Marmorbahn in Laas im Vinschgau kann zu Recht als Meisterwerk der Technik bezeichnet werden, da es sich in seiner Gesamtheit um eine weltweit einzigartige Einzelanfertigung in unvergleichlicher Umgebung (Nationalpark Stilfser Joch) handelt. Zudem ist die Laaser Marmorbahn auch ein Denkmal im Bereich technischer Pionierleistungen, da die Bahn in unverändertem Originalzustand seit der Inbetriebnahme 1930 betrieben wird und in rein industriellem Produktionsbetrieb steht. Seit wenigen Jahren befindet sie sich im Verzeichnis des Kuratoriums für technische Kulturgüter des Landes Südtirol. Bei der Laaser Marmorbahn handelt es sich um eine Förderanlage, die in vier Etappen, mittels einer Bremsberg-Konstruktion, den Marmor aus dem Weißwasserbruch ins Tal bringt. Die Bahn wurde 1928 nach einem visionärem Konzept des Münchner Bildhauers und Bruchbetreibers mit Südtiroler Wurzeln, Matthias Gasteiger, vom Wiener Ingenieur Karl Francini geplant und 1929 von der Leipziger Firma Bleichert & Co. gebaut. Über 300 Arbeiter waren Ende Mai/Anfang Juni 1929 beim Bau der Anlage mit dabei und leisteten Pionierarbeit. Das Besondere: Der Transport des Marmors ins Tal funktioniert fast automatisch. Die Marmorblöcke aus dem Weißwasserbruch werden auf die Westseite des Laaser Tales per Lastenseilbahn, der neuen Weißwasser-Seilbahn (20t Transportfähigkeit) transportiert und auf die Wagen der oberen Marmorbahn, einer Adhäsions-Flachbahn, gelegt. Eine Akkumulatorenlokomotive zieht die Marmorblöcke 300 Meter weit durch den Wald bis zur Bergstation „Bremsberg“. Hier ist kein Umladen mehr erforderlich, weil der Schmalspurwagen auf die Plattform des Schrägwagens geschoben werden kann.

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Die Marmorbahn in Laas im Vinschgau kann zu Recht als Meisterwerk der Technik bezeichnet werden, da es sich in seiner Gesamtheit um eine weltweit einzigartige Einzelanfertigung in unvergleichlicher Umgebung (Nationalpark Stilfser Joch) handelt. Zudem ist die Laaser Marmorbahn auch ein Denkmal im Bereich technischer Pionierleistungen, da die Bahn in unverändertem Originalzustand seit der Inbetriebnahme 1930 betrieben wird. Die Bahn wurde 1928 von Ing. Karl Francini geplant und 1929 von der Leipziger Firma Bleichert & Co. gebaut. Über 300 Arbeiter waren 1929 beim Bau der Anlage mit dabei und leisteten Pionierarbeit. Das Besondere: Der Transport des Marmors ins Tal funktioniert fast automatisch. Die Marmorblöcke aus dem Weißwasserbruch werden auf die Westseite des Laaser Tales per Lastenseilbahn, der neuen Weißwasser-Seilbahn (20 Tonnen Transportfähigkeit) transportiert und auf die Wagen der oberen Marmorbahn gelegt. Eine Akkumulatorenlokomotive zieht die Marmorblöcke 300 Meter weit durch den Wald bis zur Bergstation „Bremsberg“. Von dort wird der Marmor über die Schräganlage und der unteren Marmorbahn direkt ins Betriebsgelände gebracht.

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