Der Marmor im Laaser Tal - Laaser Marmor

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Der Marmor im Laaser Tal

Die östliche Talhälfte des romantischen Laaser Tales wird nicht ungern als "Marmorgebirge" bezeichnet; und dies nicht zu Unrecht, scheinen doch die Vorräte dieses über 400 Millionen Jahre alten Prachtgesteins fast unerschöpflich. Lange bevor der systematische Abbau des Marmors begann, schleifte man Findlinge (größere Steine, die aus den Wänden gebrochen waren) vom Fuße des Jennwandmassivs (Jennwand-Ries) aus dem Tal. Genaue Angaben über den Beginn dieser Marmorgewinnung gibt es nicht. Doch die Verwendung von Findlingen im Kirchenbau (karolingische, romanische Plastiken, Portale ab dem 8./9. Jahrhundert) oder als Marksteine und Menhire in vorchristlicher und jungsteinzeitlicher Epoche ist durch entsprechende Funde belegt. Vor über hundert Jahren erschlossen wagemutige Unternehmer die Bruchstellen im Laaser Tal, der "Weißwasserbruch" ist heute noch die Hauptstelle für die Gewinnung des reinweißen Laaser Marmors.

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