Der Bruch - Laaser Marmor

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Die Brüche der Laaser Marmorindustrie GmbH - Naturstein Lasa Marmor

Die Marmorbruchgebiete der Lasa Marmo GmbH befinden sich in der zu Italien gehörenden Autonomen Provinz Bozen-Südtirol, im Vinschgau, Laasertal, innerhalb des Gemeindegebietes von Laas, zwischen Meran und Mals gelegen.

Sämtliche Laaser Brüche gehören zum Jennmassiv, jenem Gebirgsstock in der Laaser Gruppe, welcher die größten Marmorlager enthält. Das Marmorvorkommen im Jennwandmassiv wird auf rund 30 Millionen Kubikmeter geschätzt. Es zählt somit zu den größten Marmorvorkommen der Welt. Der heute von der Lasa Marmo betriebene Weißwasserbruch auf 1.567 m Meereshöhe, ist der am meisten bewirtschaftete Marmorbruch im Vinschgau. Hinzu kommen die Lechnerbrüche. Sie bestehen aus dem Jennwandbruch, dem Zirmwandbruch und dem Mahdwandbruch. Historische Fundstellen und Brüche: Auf gleicher Höhe wie der Weißwasserbruch befindet sich der Tarnellerbruch. Hinter dem Jenngraben auf 1780 m hingegen befindet sich die Mahdwand-Fundstelle und weiter im Inneren des Laaser Tales die Valtinboden-Fundstelle (1914 m). Die am frühesten ausgebeutete Fundstelle des Laaser Tales war die "Jennwand-Ries". Zwischen 2150 m und 2200 m hinter und ober dem Zirmkopf liegen die historischen Jennwandbrüche: Neubruch, Mittelbruch und Hinterbruch. Am Zirmkopf (1914 m) wurde ehemals der Zirmwandbruch ausgebeutet, im Jenngraben die obere Nesselwand (1635 m) und die untere Nesselwand (1610 m).

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