Das Marmorvorkommen - Laaser Marmor

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Das Marmorvorkommen

Das von der Lasa Marmo genutzte Marmormassiv erhebt sich an der Nordostflanke der Ortlergruppe, ca. 40 km westlich von Meran bei Laas. Der vor 400 Millionen Jahren im Norden Afrikas abgelagerte Kalkstein wurde unter Überlagerungsdruck und Temperaturen bis 600 Grad C zu weißem, metamorphem Marmor umgewandelt und während der variskischen Gebirgsbildung in die Gegend von Laas transportiert. Das gesamte Marmorvorkommen der sogenannten Laaser Einheit, welche sehr große rein weiße Marmoreinschlüsse in den Südhängen des Vinschgaus bezeichnet, wird auf 500 Millionen Kubikmeter geschätzt. Alleine im Jennwandmassiv, oberhalb von Laas, wird das Vorkommen mit Marmor von bester Qualität, insbesondere auch dem rein weißem Marmor, auf rund 30 Millionen Kubikmeter geschätzt. Das Vorkommen im Jennwandmassiv zeichnet sich zudem besonders durch seine Kompaktheit und Rissfreiheit aus.

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